Modernen Jazz hörte ich live das erste Mal in der ersten Etage des Jazzclubs Eierschale (Berlin, Breitenbachplatz), der die Heimat von Hawe Schneiders Spree City Stompers und Toby Fichelscher war. Dort spielten donnerstags Musiker der Rias Big Band (Benny Bailey, Herb Geller, Jerry und Ack van Royen u.a.), aber auch Karl Berger und Joe Nay. In den Sechzigern war ich bei Miles Davis im Sportpalast, bei John Coltrane im Audimax der Freien Universität und bei Eric Dolphy im heutigen Rickenbackers.

In meinen Frankfurter Jahren waren es Pat Metheny in der Jahrhunderthalle, Keith Jarrett und Miles Davis in der Alten Oper, Jan Garbarek im Singkasten ... und natürlich die Stars des Frankfurter Festivals im Sendesaal des Hessischen Rundfunks, aber auch Jazz im Palmengarten. Bei einem Besuch in Berlin war ich bei Art Blakeys Jazz Messengers in der Philharmonie.

Heute will ich dichter dran sein.

Hans Wendels Jazzpost

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Paul Bley & Niels-Henning Ørstad-Pedersen 1973

2021-02-23 youtube



So geht die Krise (für mich). Als Fan der Livemusik entdecke ich mir bisher verschlossene Schätze. Die Musik der beiden ist so gut, dass ich sie nicht nur online im Smartphone-Sound haben, sondern auch über die Anlage hören will. Also in Linux Mint Cinnamon den Youtube-Link in eine App, die den Sound (bitrate 192) kopiert.

https://youtu.be/6KOeI3HsgU4